Wir freuen uns Sie auf unserer Homepage begrüßen zu dürfen und wünschen Ihnen viel Spaß beim Erkunden unserer neuen Seite. Aktuelles aus dem Gemeinderat und weitere Informationen zur nächsten öffentlichen Gemeinderatssitzung finden Sie hier.

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Die Unabhängige Liste ist eine nicht mitgliedschaftlich organisierte Wählervereinigung, die seit 1989 in Östringen bei den Kommunalwahlen antritt und seither ununterbrochen im Gemeinderat vertreten ist. Zur Zeit stellt die Unabhängige Liste im Gemeinderat fünf Stadträte und hat damit Fraktionsstatus. Im Ortschaftsrat Tiefenbach ist die Unabhängige Liste mit zwei Ortschaftsräten vertreten.

In der Unabhängigen Liste haben sich Bürgerinnen und Bürger zusammengefunden, denen das Wohl ihrer Stadt am Herzen liegt und die bereit sind, aktiv an der kommunalen Selbstverwaltung mitzuwirken. Die Mandatsträger und Kandidaten der Unabhängigen Liste und viele ihrer Unterstützer und Freunde arbeiten seit Jahren in verschiedenen Vereinen, Initiativen und Arbeitskreisen mit. Die Unabhängige Liste ermöglicht diesen politisch interessierten Bürgerinnen und Bürger ein kommunalpolitisches Engagement und den Einzug in den Gemeinderat und in die Ortschaftsräte ohne parteipolitische Bindung.

Die Mandatsträger der Unabhängigen Liste verstehen sich als Ansprechpartner für alle Bürger. Sie müssen sich bei ihrer Tätigkeit im Gemeinde- und Ortschaftsrat nicht nach bundes- oder landespolitischen Vorgaben richten. Es gibt für die Mandatsträger keinen Fraktionszwang. Jeder Mandatsträger ist nur seinem Gewissen verpflichtet.

 

Und vor allem gilt:  Wir sind für Östringen da!

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Sonntag 22.04.2018

Mit den ULis unterwegs: Frühlingswanderung,

Natur und Landschaft rund um Eichelberg sind im Frühling noch schöner und intensiver erlebbar als im Winter, weshalb wir kurzerhand aus unserer traditionellen Winterwanderung auf Östringer Gemarkung eine Frühlingswanderung machten. Und es hat sich gelohnt. Bei strahlendem Sonnenschein und warmem Wetter zeigte sich uns der Stadtteil Eichelberg mit seinen landschaftlichen Reizen von der schönsten Seite. Es gab vieles zu entdecken und zu erzählen, unsere beiden ULi-Mitglieder aus Eichelberg, Marianne und Ursula, waren für die Ortsführung bestens vorbereitet und voller Tatendrang.

Beim Gang durch den kleinsten Stadtteil Östringens wurden sowohl geschichtliche Fakten als auch kulturelle Besonderheiten präsentiert. So erzählte uns Ursula, dass der historische Zieh- und Radbrunnen (s. Gruppenfoto) 45 m tief sei, da erst in dieser Tiefe früher genügend Wasser hochbefördert werden konnte. In der Dorfmitte gegenüber vom Ziehbrunnen überraschten uns „Giggler“, Hähne aus Kupfer, die ähnlich wie die Wicker Wacker Enten auf dem Östringer Kirchberg, hier den Platz bevölkern. Sie sollen sinnbildlich dafür stehen, dass die Hähne von Eichelberg durch die frühe Morgensonne angeblich vor denen umliegender Ortschaften krähen.

Die katholische Kirche St. Jakobus ist ein kleines Schmuckstück im spätgotischen Stil. Es finden sowohl katholische als auch einmal im Monat evangelische Gottesdienste statt. Mit einem schönen Vorplatz versehen und aufgrund ihrer heimelig anmutenden Größe, bietet sie auch für Hochzeiten ein angenehmes Ambiente.

Bis 2017 wurde in der „Alten Kelter“ Traubenmost gekeltert, gegärt und gelagert. Das ortsprägende Gebäude wurde 1556 von den Stiftsherren des Stifts Odenheim gebaut, was die Wichtigkeit des Weinanbaus seit vielen Jahrhunderten belegt. Neben 4 hölzernen Traubenpressen, die durch vier bis acht Mann zu bedienen waren, wurde 1978 von der Winzergenossenschaft Eichelberg/Hilsbach eine pneumatische Traubenpresse angeschafft. Leider ist sie wegen erhöhter Reparaturbedürftigkeit seit letztem Jahr nicht mehr in Betrieb.

Wichtige Themen der ULi-Wanderungen sind natürlich auch kommunale Angelegenheiten. So hat man hierbei Gelegenheit, Projekte und Anliegen der Bürger vor Ort zu erkunden. Zu diesem Zweck organisierten Ursula und Marianne eine Begehung des alten Schulhauses, welches für die Proben des örtlichen Musikvereins, für Musikschulunterricht und für weitere Aktivitäten täglich genutzt wird. Ein wichtiges Gemeinschaftsgebäude für Eichelberg also, das durch Feuchtigkeit in den Kellerwänden und durch altersbedingte Reparaturanfälligkeit jedoch stark in Mitleidenschaft gezogen ist. Von dem dringend notwendigen Sanierungsbedarf konnte sich jeder Anwesende ein Bild machen.

Kürzlich im Gemeinderat positiv beschieden wurde die Planung für den Neubau eines Unterstands für Oldtimerfahrzeuge. Die Wanderung führte uns auch an besagtem Baugelände im Gewerbegebiet vorbei und dort erfuhren wir, dass die Anwohner sehr froh darüber sind, dass das Gelände vom Besitzer nachhaltig von Altlasten befreit wird und nicht mehr einer großen innerörtlichen Müllhalde gleicht. Der Unternehmer arbeitet sowohl mit dem Automuseum Sinsheim zusammen als auch mit der Filmindustrie. So konnte berichtet werden, dass seine Oldtimer auch für diverse Filme gebucht werden.

Dass der Breitbandausbau im ländlichen Raum immens wichtig ist, belegten die Berichte der Eichelberger Mitwanderer. Bedingt durch die schlechte geografische Situation bezüglich der Funktürme wohne man sozusagen in einem ‚Funkloch‘. Eichelberg besitzt ein recht großes Neubaugebiet, welches ebenso wie andere Quartiere Östringens breitbandtechnisch unterversorgt ist. Deshalb werden hier die Bemühungen von Bürgermeister, Stadtverwaltung und Gemeinderat sehr begrüßt, bis zum Jahresende 2018 einen adäquaten FTTC-Ausbau hinzubekommen.

Unsere Wanderung führte uns aber nicht nur vorbei an historischen, kulturellen oder kommunalpolitisch interessanten Besonderheiten. Natürlich ging es alsbald weiter auf hügeligen, waldigen und grasbewachsenen Wegen durch Wald und Flur. Hiervon werde ich in der nächsten Ausgabe berichten. (B. Baumgartner)

 

Montag 26.02.2018

Stellungnahme der Unabhängigen Liste zum Haushaltsplan und den Wirtschaftsplänen der Eigenbetriebe Abwasser und Wasser mit dem Betriebszweig Nahwärme der Stadt Östringen für das Jahr 2018

die vom Gemeinderat erstellte mittelfristige Finanzplanung war seit 2016 von hohen jährlichen Verlusten ausgegangen, die allerdings so nicht eingetroffen sind. Auch für den kommenden Haushalt sind Verluste von knapp 1 Mio € geplant, die so ebenfalls nicht eintreffen sollten. Unsere Einkünfte aus der Gewerbesteuer –vor allem auch aus dem Industriepark- , aus der Einkommensteuer und den Schlüsselzuweisungen des Landes lassen uns dank der guten Konjunktur unsere Investitionen, die immer größer zu werden scheinen, realisieren.

Die Finanzsituation in Östringen bleibt also angespannt, der Schuldenstand bleibt auf hohem Niveau und sollten wir unsere Kreditermächtigung in Anspruch nehmen müssen, würden erstmals seit vielen Jahren die Schulden wieder steigen. Ansteigen würden sie auch, falls wir alle geplanten Investitionen gleichzeitig angehen würden.

Unsere Investitionen in neue Kindergärten in Östringen und Odenheim und die Betreuung von Kleinkindern und die immer stärker werdenden Bedürfnisse nach sozialer Betreuung unserer Schüler und Jugendlichen, zusammen mit den zahlreichen Sanierungen städtischer Gebäude, wie der Sport- und Kulturhallen, des Rathauses in Östringen oder der alten Schule in Eichelberg, haben bzw. blähen die Ausgabenseite auf, ohne dass uns dabei Gestaltungsspielraum z.B. für die Stadtentwicklung bliebe. Unser Investitionsniveau liegt, wie schon im vergangenen Jahr, deutlich über dem, was wir eigentlich leisten können.

Trotzdem, Herr Bürgermeister, erkennen wir von der Unabhängigen Liste die Notwendigkeit der angestrebten Investitionen und stimmen dem vorgelegten Haushaltplan und den Wirtschaftsplänen mit dem Betriebszweig Nahwärme zu.

Wie oben schon angedeutet, entsteht bei mir jedoch der Eindruck, dass die kreativen Gestaltungsmöglichkeiten des Gemeinderates immer geringer werden. Zum einen, weil gesellschaftliche Faktoren wie die umfassende Betreuung unserer Kinder vom Kleinkindalter bis zum Verlassen der Schule unsere Personal- und Sozialausgaben immer weiter in die Höhe treiben und weil auf der anderen Seite bauliche Notwendigkeiten wie die Sanierungen der Hallen im Stadtgebiet sowie die Ertüchtigung öffentlicher Gebäude bzw. der Ausbau vorhandener Einrichtungen zwingend geboten sind, wie wir es gerade im Schulbereich verbunden mit der Stadtbibliothek und einem Mensabistro erfahren. Der Breitbandausbau, die Fortführung des Nahwärmekonzeptes und die Realisierung weiterer Kreisel im Stadtgebiet verlängern diese Liste noch.

Durch die erwähnten gesellschaftlichen Veränderungen und die daraus resultierenden hohen Investitionen werden wir immer weiter vorangetrieben, so dass uns fast kein Raum mehr bleibt für ein weiteres Großprojekt, nämlich die Stadtentwicklung. Hier kommen wir den großen Veränderungen, die uns in eine lebenswerte Zukunft in unseren Ortskernen führen sollen, kaum einen Schritt näher. Und um uns herum beobachten wir sorgenvoll, wie die Tier- und Pflanzenwelt immer weiter zurückgedrängt wird und der Lärm und der Dreck durch den Automobil- und Schwerlastverkehr immer weiter zunimmt und im ganzen Land durch Lärmaktionspläne und Stickoxidmessungen hohe Kosten verursacht. Kann hier eine Umgehungstrasse, die weitere massive Umweltzerstörungen mit sich bringt, die alleinige heilbringende Lösung sein?

Hier würde ich mir wünschen, dass uns die Automobilindustrie antreibt, antreibt dazu, schadstofffreie Fahrzeuge zu kaufen, dass sie uns mit einer Auswahl von bezahlbaren, schadstofffreien Antrieben etwas beruhigter in eine lärmfreie und abgasarme Zukunft blicken lässt. Aber sie tut es bisher leider nicht.

Wir werden weiterhin Gewerbeflächen benötigen ebenso wie Baugrund. Straßenprojekte habe ich bereits angesprochen. Sollte diese Art der Versiegelung immer weiter fortschreiten, dann sollten wir uns überlegen,

ob Programme zur Schaffung von neuem Wohnraum d.h. zur Sanierung bestehender Gebäude in den Ortskernen eine zukunftsweisende Option wären. Eine Entwicklung, die sich immer weiter von den Ortskernen entfernt, wird zwangsläufig darin enden, dass es keine belebten bzw. ansehnlichen Ortsmitten mehr geben kann. Diese Vorstellung mag ich mir in unserem Jubiläumsjahr eigentlich gar nicht machen.

Wir haben uns, sehr zur Freude meiner Fraktion, auf den Weg gemacht, mit alternativen Energiekonzepten Östringen weiter zu entwickeln. Diesen Weg müssen wir beständig weitergehen und für Verkehr, Wohnen und Arbeiten neue und zukunftsorientierte Lösungen finden, damit wir auch weiterhin Anlass haben, Jubiläen zu feiern.

Zum Schluss möchte ich allen danken, die sich in irgendeiner Form in diesem Jahr in die zahlreichen Jubiläumsveranstaltungen einbringen und ich wünsche uns allen zu diesem Anlass schöne Feierlichkeiten und liebevolle und interessante Begegnungen, auch und besonders mit den Menschen aus unseren Partnerstädten.

K.Haag

Dienstag 20.02.2018

Verabschiedung von Joachim Himpler

Joachim Himpler vertrat seit Juli 2014 die ULi-Fraktion im Ortschaftsrat Tiefenbach. Hierbei beteiligte er sich sach- und lösungsorientiert an den Aussprachen und Entscheidungen des Gremiums. Er setzte sich besonders für ein verbessertes Betreuungsangebot im Kindergarten ein, um den berufstätigen Eltern durch flexible Öffnungszeiten mehr Handlungsspielraum zu verschaffen. Außerdem war und ist es ihm ein Anliegen, die dörfliche Infrastruktur zu erhalten bzw. zu beleben. Dies geht beispielsweise einher mit der Sicherung des Schulstandortes und der Schaffung von Baumöglichkeiten für junge Familien.

In seiner Freizeit engagiert er sich zudem als Betreuer der Fußballmannschaft des SV Tiefenbach. Berufliche Veränderungen und damit verbundene häufige Auslandsaufenthalte zwangen ihn nun zur Niederlegung seines Mandats. Bei einem Treffen dankte Fraktionsvorsitzender Klemens Haag (links im Bild) und Stadtrat Berthold Emmerich (rechts im Bild) Joachim für sein kommunales Engagement.

Als Nachrücker im Ortschaftsrat bringt Rolf Hoffner bereits langjährige Erfahrungen auf kommunalpolitischer Ebene mit. Vielen ist seine Hilfe beim Aufbau und Erhalt des Jugendtreffs ‚Waggon‘ noch in lebhafter Erinnerung. Und auch aufgrund seiner beruflichen Ausrichtung setzt sich der diplomierte Agraringenieur folgerichtig bei den Themen ‚ Landwirtschaft, Flächenmanagement und Ausweisung von Bau- und Gewerbegebieten‘ kompetent für seine Heimatgemeinde ein.

Sie interessieren sich für unsere Arbeit? Dann schauen sie rein bei www.uli-oestringen.de oder besuchen sie unsere Facebook-Seite unter ULi – Unabhängige Liste Östringen. (K. Haag, B. Baumgartner)

 

 

Freitag 29.12.2017

Weihnachtspäckchenverteilaktion 2017, an alle betagten Bewohner Östringens

Über 850 Senioren werden im gesamten Stadtgebiet Östringens um die Vorweihnachtszeit von den Gemeinderäten und Ortschaftsräten besucht.

Freudiges Wiedererkennen spiegelt sich bereits an der Haustür in den Augen vieler älterer Mitbürger, die also auch ich nun schon zum dritten Mal zu Weihnachten besuche. Im Gepäck habe ich einen schriftlichen Weihnachtsgruß von Herrn Geider sowie ein kleines Geschenk, das den abendlichen Vespertisch vorübergehend bereichern soll.

Man kennt sich schon etwas, also plaudert man auch gerne miteinander. Zum Beispiel über selbstgemachte Kirschkernkissen und ihre wohltuende Wirkung. Es gibt Tipps zum Umgang mit Topfpflanzen, die mir, die ich keinen grünen Daumen habe, sicherlich helfen können. Man erzählt von vergangenen Erlebnissen aus einer Kindheit im heutigen Gebiet von Kroatien. Schön ist das, authentisch! Und der türkische Mocca schmeckt exzellent. Es ist wunderbar, dass diese Erinnerungen nicht in Vergessenheit geraten, sondern durch unsere Gespräche geteilt werden können.

Aber wir reden auch über die Gebrechen und Probleme des Alterns. Älter werden ist reizvoll, täglich bereichert man seinen Erfahrungsschatz. Alt sein hingegen ist nicht immer schön. Aus kleinen Zipperlein werden größere und auch schmerzhafte Erkrankungen. Die Bewegungsfähigkeit schränkt sich ein. Der vormals große Freundeskreis wird klein und kleiner, Partner sterben, Kinder ziehen weit weg, Melancholie macht sich breit, wehmütig denkt man an vergangene Zeiten. Und auf einmal sind es der zwischenmenschlichen Beziehungen nicht mehr viele. Man wird ängstlicher, ist nicht mehr gut bei Fuß, auch die Benutzung der wenigen öffentlichen Verkehrsmittel auf dem Land fällt einem sichtlich schwerer. Wie gut, dass ich als unverhoffter Gast auch spontan kleine Besorgungen übernehmen kann. Die Senioren registrieren es dankbar und mit Erleichterung. Eine willkommene Abwechslung bietet seit einigen Jahren auch die Tagespflege im Haus Elisabeth. Hier können unsere älteren Mitbürger tagsüber gemütliche Stunden zusammen verbringen. Ein abwechslungsreiches Programm wird geboten und man entrinnt der Einsamkeit für einen Augenblick.

Je betagter wir Menschen werden, desto wichtiger ist es, sich die Lebenslust bewahren zu können, so lange wie möglich täglich nach draußen zu gehen und an sozialen Aktivitäten teilzunehmen. Bei meinen Besuchen kommen jedoch zuweilen auch Bettlägerigkeit und Verwirrtheit als Folgen des Älterwerdens zum Gespräch. Da bedarf es liebevoller Pflege und die gibt es ‚Gott sei Dank‘ überall wo ich die Weihnachtsgrüße ausrichte.

Jährlich bereichert sich durch diese Besuche auch mein eigener Erfahrungsschatz mit Geschichten von früher, mit interessanten Gesprächen und Informationen rund um Haus, Hof und Gartenarbeit und mit der Erkenntnis, dass man sich und seine körperlichen Veränderungen ein Stück weit annehmen sollte, um sich beim Altern Ruhe und Gelassenheit bewahren zu können.

Weihnachten, das Fest der Familien, steht nun vor der Tür. Die Hoffnung auf gemeinsame, besinnliche und friedvolle Momente teilen wir Menschen miteinander. Groß und Klein, Alt und Jung, Arm und Reich – auf allen Kontinenten und in allen Ländern der Welt.

Und so wünschen wir Gemeinderäte und Ortschaftsräte unserer Bevölkerung ein gesundes neues Jahr 2018 und ein gutes und vertrauensvolles Miteinander für die stete Weiterentwicklung unserer Stadt. (Brigitte Baumgartner)

 

Samstag 23.12.2017

Weihnachtsgrüße 2017 der Unabhängigen Liste

Innehalten, zur Ruhe kommen, Familie und Freunde treffen, Zeit für sich und andere haben!

All diese Dinge gehen viel zu oft im stressigen und von Zeitdruck bestimmten Alltag unter. Auch der kommunalpolitische Alltag 2017 war durch vielerlei Themen geprägt: Breitbandinitiative, Kindergartenplätze, Nahwärmeversorgung, Bauanträge auch vermehrt zum Bau von Mehrfamilienwohnhäusern, Raumbedarfsplanung am Bildungszentrum, Änderung und Erstellung von Bebauungsplänen, Lärmaktionsplanung für die Durchgangsstraßen durch unsere Stadtteile, u.v.m.

Advents- und Weihnachtszeit sollten dennoch oder eben erst recht für jeden von uns eine Rückbesinnung auf Wesentliches ermöglichen. So bieten die bevorstehenden Feiertage Gelegenheit inne zu halten, vom Alltagstrott Abstand zu gewinnen und im Kreise der Menschen, die wir schätzen und lieben, Kraft zu schöpfen, um schließlich neue Aufgaben anpacken zu können.  

Lassen Sie uns das Jahr 2018 - und damit das 1250-jährige Bestehen unserer Stadt -gemeinsam gestalten und dabei stets ein gutes Miteinander pflegen. Ein gemeinsamer Beginn der Jubiläumsfeierlichkeiten mit dem Jahreswechsel am 31.12.2017 auf dem Kirchberg in Östringen bei Musik, Feuerwerk und guten Gesprächen wäre doch sicherlich ein schöner Moment dafür.

Die Gemeinde- und Ortschaftsräte der Unabhängigen Liste möchten die bevorstehenden Festtage zum Anlass nehmen, allen Mitstreitern und Unterstützern des vergangenen Jahres Danke zu sagen. Es ist uns ein Anliegen auch all denen, die in Beruf, Familie, Vereinen, Verbänden und Organisationen das Leben unserer Stadt mit gestalten und es lebens- und liebenswert machen für ihr Engagement ganz herzlich zu danken.

Wir wünschen allen Menschen in Östringen, Odenheim, Tiefenbach und Eichelberg besinnliche und frohe Weihnachtstage sowie ein gesundes, erfolgreiches und glückliches neues Jahr.

Ihre Stadträte und Ortschaftsräte der Unabhängigen Liste

Klemens Haag

Brigitte Baumgartner

Kay Ott

Heidi Wagenblaß

Berthold Emmerich

Ursula Gremminger

Marianne Heiduk

Rolf Hoffner

 

Sonntag 25.06.2017

ULi-Brunch 2017 bei Familie Haag

Vergangenen Sonntag war es wieder soweit: Freunde und Unterstützer der Unabhängigen Liste trafen sich auf dem urig-pittoresken Anwesen von Klemens und Angela Haag in lockerer Atmosphäre zum Gedanken- und Interessensaustausch über kommunalpolitische, gesellschaftliche oder auch einfach private Themen.

Man tauschte sich über aktuelle Themen aus wie z.B. Stand des Projekts zur Nahwärmeversorgung. Es wurden Ideen diskutiert, wie man dem Leerstand vieler älterer Häuser in allen Stadtteilen begegnen könnte: mit diesem Problem stünde Östringen nicht alleine da, andernorts gäbe es Abrissprämien der Gemeinden für Hausbesitzer, oder attraktivere Quadratmeterpreise für Baugrundstücke, sodass sich Grundbesitzer leichter zum Hausverkauf entschließen würden. Schließlich sei die sogenannte ‚Nachverdichtung‘ in der Wohnbebauung allemal einer Ausweisung neuer Baugebiete vorzuziehen.

„Wann kommt das ‚schnelle Internet‘ endlich nach Tiefenbach und Eichelberg?“ wurde gefragt. „Die Feuerwehr Tiefenbach brauche demnächst einen neuen Mannschaftswagen“, lautete eine Bemerkung. An anderer Stelle war man wortreich beim Brainstorming für zukünftige ULi-Slogans (Bisherige ULi-Slogans können auf der Homepage nachgelesen werden). Interessant waren auch die Anmerkungen unseres Integrationshelfers Franz Kurz, der überzeugend darlegte, wie überaus sinnvoll es ist, Flüchtlinge in recht kleinen Gruppen in die Anschlussunterkünfte zu verteilen. Hierdurch gelänge das Zusammenleben viel reibungsloser. „Man hilft einander, jeder übernimmt zuverlässiger Verantwortung – auch für die eigenen vier Wände – und das Miteinander funktioniert besser“, so seine Erfahrungen.  

Nach Auberginentapas, Vitello tonato, Glasnudelsalat und reichhaltiger Käseauswahl, zu denen edle Tropfen Kraichgauer Weine von den Gastgebern gereicht wurden, passte das süße Buffet und viele verschiedene von den Gästen beigesteuerte Kuchen prima zu einer Tasse Kaffee.

Das Wetter war ideal für den ULi-Brunch und wir möchten uns für die Einladung nochmals ganz herzlich bei Klemens und Angela bedanken! (B. Baumgartner)

 

 

Samstag 21.01.2017

Winterspaziergang der Unabhängigen Liste

Unsere diesjährige Winterwanderung führte uns bei sonnigem Wetter sowie trockener Kälte in der Kernstadt vom Gewerbegebiet an der Thomas-Howie-Straße über das sogenannte Musikerviertel zum Hummelberg und wieder zurück. Auf unserer Wanderung informierten uns Klemens und Heidi über wichtige kommunalpolitische Projekte, die an der Strecke lagen.

Unser erster Halt ergab sich denn auch zügig am zukünftigen Kreisverkehr Kraichgauer Weinstraße / Thomas-Howie-Straße. Wie Bürgermeister Geider in seiner Neujahrsansprache bekanntgab, sollen die Bauarbeiten hierfür demnächst beginnen. Dabei wird ein Kreisel angelegt, der mit Überquerungshilfen an allen 4 Straßeneinmündungen die Verkehrssicherheit aller Fußgänger verbessern soll. Dies ist insbesondere wichtig für die vielen Schulklassen, die regelmäßig im Frühjahr und Sommer zu den Sportstätten in den Soliswiesen und zum Freibad wandern, sowie für die Kinder und Jugendlichen, die in ihrer Freizeit im Stadion Sport treiben oder die Mitbürger, die zu Fuß zu den Einkaufsmärkten unterwegs sind.

Anschließend ging es weiter durch das in den 1970ern entstandene Baugebiet – heute Musikerviertel genannt – wo wir vor zwei Wohnhäusern in der Hugo-Wolf-Straße und der Johann-Sebastian-Bach-Straße einen kurzen Halt einlegten. Wie einige andere Häuser in Östringen dienen diese der sogenannten Anschlussunterbringung von Flüchtlingen. Die Gebäude sind jeweils mit 20 bis 30 Leuten belegt, wobei mittlerweile durch den beginnenden Familiennachzug auch vermehrt Familien untergebracht werden. Für die Anschlussunterbringung, so informierte uns Klemens Haag, wird immer noch geeigneter Wohnraum gesucht. Hausbesitzer mit Interesse können sich diesbezüglich gerne bei der Stadt Östringen melden. Auch sogenannte Kümmerer, das sind Mitbürger, die den Flüchtlingen bei Behördengängen, bei Arztbesuchen und bei der Bewältigung alltäglicher Probleme helfen, werden noch händeringend gesucht. Die Integrationsbeauftragte der Stadt und auch der Flüchtlingshilfeverein sind hierbei sicherlich die richtigen Ansprechpartner und vermitteln gerne interessierte Personen.

Immer noch gibt es viele Baulücken in den Östringer Baugebieten. Auch hier wäre aus städtebaulicher Sicht eine Nachverdichtung sehr sinnvoll. Die letztjährige Initiative der Verwaltung, bei der Baulückeninhaber angeschrieben wurden mit dem Angebot, bei einem eventuellen Grundstückstausch, -verkauf oder allgemeiner Beratung vermittelnd beiseite zu stehen, war zwar ein Schritt in die richtige Richtung, es gibt aber immer noch zu wenig Bewegung in diesem Bereich.

Unser Spaziergang führte uns danach auf das Gelände des ehemaligen Hallenbades, welches nun komplett abgerissen und verfüllt ist. Hier unterhielten wir uns über den zukünftigen Anbau am Kindergarten St. Ulrich, der wohl einen Teil des großzügig bemessenen Freigeländes am Kindergarten vereinnahmen wird und wir erfuhren, welche Ideen für den Bau eines Multifunktionsgebäudes mit Mensa, Bibliothek und weiteren Nutzungsmöglichkeiten auf dem Schulcampus bereits entwickelt werden. Da auch der Freiplatz des ehemaligen Hallenbades prinzipiell zum Schulgelände gehört, darf man gespannt sein, welche planerischen Lösungen zum Bau eines solchen Gebäudes aus dem zur Zeit laufenden Architektenwettbewerb entspringen werden.

Der nächste Stopp bot sich auf dem Hummelberg mit Sicht auf das Weingut Honold und den schönen Kraichgau rund um Östringen an. Der Anblick der untergehenden Sonne und die zunehmende Kälte lenkten unsere Schritte danach jedoch zügig durch die Weinberge in Richtung Abschlussessen. Doch zuvor konnten wir noch aus eindrucksvoller Perspektive vom Hügel herab einen Blick auf das vom Modehaus Bader im Industriegebiet West errichtete Logistikzentrum werfen. Dessen Kubatur weist von oben betrachtet eine imposante Größe auf. Das in diesem Industriegebiet von der Firma Winkels genutzte Hochregallager (ehemals Dupont und zuvor ICI zugehörend) ist mit 40m zwar deutlich höher, bei einer Gebäudehöhe von ca. 30 m ist das Logistikzentrum des Bader Versandhauses jedoch mehr als dreimal so groß und zeigt deutlich die Dimensionen des Investitionsvolumens von 100 Millionen Euro.

Auch beim abschließenden gemeinsamen Essen wurden kommunalpolitische Themen weiter erörtert oder vertieft. Dabei zeigte sich die Flüchtlingsunterbringung als Dauerthema, jedoch auch die notwendige Breitbandversorgung oder das vergangene Abstimmungsverhalten bei der unechten Teilortswahl wurden kontrovers diskutiert. Den Unterstützern und Freunden der ULi ist die Pflege einer guten Gesprächskultur wichtig, jeder kann und soll seine eigene Meinung vertreten und dies wird von allen respektiert. So war es insgesamt eine gelungene und harmonische Veranstaltung, bei welcher auch bereits die Idee für eine nächste informative Wanderung in Eichelberg und Tiefenbach Formen annahm. (B. Baumgartner)

Auf dem verfüllten Gelände des ehemaligen Hallenbads informieren sich die Ulis über zukünftige, geplante Veränderungen an Schulcampus und Kindergarten St. Ulrich

Sonntag 04.12.2016

Abschaffung der unechten Teilortswahl für die Gesamtstadt Östringen, Stellungnahme unserer Fraktion:

Viele aufgebauschte Kommentare gab es in den letzten Wochen in den Zeitungen und den Östringer Stadtnachrichten zu diesem Thema. Auch sachliche Berichterstattungen wie z.B. die Zusammenfassung der Ratsdiskussion in den Stadtnachrichten vom 29. Juli 2016 hatten für die Bevölkerung aufklärenden Charakter.

Trotzdem tragen negative Stimmen immer noch dazu bei, ein falsches Licht auf den demokratisch bestimmten Prozess der Meinungsbildung und Abstimmung im Gemeinderat zu werfen und Verlustängste ob der gerecht aufgeteilten Interessensvertretung aller vier Ortsteile im gesamtstädtischen Parlament zu schüren.

Hierbei wird mittlerweile auch die Fraktion der ‚Unabhängigen Liste‘ angegriffen! Man behauptet, Fraktionsmitglieder würden nicht an „das Wohl ihrer Stadtteile“ denken. Aber genau dieses ‚Stadtteildenken‘ zeigt doch, dass 40 Jahre nach der Fusion unserer vier Teilorte eine echte Einheit in den Köpfen mancher Bürger nicht erreicht wurde. Die unechte Teilortswahl sollte ursprünglich die Chance sein, in einer Übergangszeit kommunalpolitisch zusammenzuwachsen. Nach Erreichen dieses Ziels wäre dieses nach Ortsteilen getrennte Wahlverfahren hinfällig. Wer also der Meinung ist, Östringen sei nunmehr eine „geeinte Stadt“, der muss zukünftig ortsteilübergreifende Stimmzettel für die Parteien und Fraktionen begrüßen. Erfolgreiche innerstädtische Kooperationen leben uns die Vereine vor, man denke beispielsweise an die Spielgemeinschaften im Jugendfussball, warum sollte man im kommunalpolitischen Alltag nicht auch erfolgreich kooperieren können.

Die ULi sieht sich als gesamtstädtische Fraktion. Wir agieren ortsteilübergreifend und unterstützen die Belange jedes Ortsteils. Im Gemeinderat geht es um verwaltungspolitische Entscheidungen, die alle Ortsteile betreffen. Wir Fraktionsmitglieder setzen uns konstruktiv für Veränderungen in allen Stadtteilen gleichermaßen ein. Wir alle fühlen uns dem Wohl der Gesamtstadt verpflichtet. Eine ortsteilübergreifende Wählerliste für die Kommunalwahlen unterstreicht dieses gemeinsame Ziel für zukünftige Wähler. Einheitliche Wahlvorschläge folgen zudem demokratischen Prinzipien, stärken sie doch das Prinzip der Wahlfreiheit und der Gleichbehandlung aller zu wählenden Kandidaten, die bei einer vorgegebenen Sitzzahl pro Stadtteil nicht gegeben ist

Nun wird jedoch befürchtet, dass bei künftigen Kommunalwahlen eine nicht zuvor festgelegte Sitzzahl pro Stadtteil dazu führt, dass Odenheim, Tiefenbach oder Eichelberg aufgrund ihrer geringeren Einwohnerzahl ab 2019 im städtischen Parlament unterrepräsentiert wären. Dies ist aber zunächst einmal nur eine Behauptung. Es ist genauso gut denkbar, dass die Zusammenlegung der Wählerlisten für die Ortsteile mehr Sitze bringt, wenn nämlich beispielsweise die Wähler für engagierte Kandidaten aus den Ortsteilen durch Stimmabgabe ihre Wertschätzung ausdrücken können.

Unabhängig von der Änderung bei der Stimmabgabe für zukünftige Kommunalwahlen bleibt die hierbei gleichfalls zu wählende Institution des Ortschaftsrates in Odenheim, Tiefenbach und Eichelberg bestehen. Jeder Ortsteil wird sicherlich weiterhin seine Traditionen pflegen und kulturelle und sportliche Highlights sein Eigen nennen können. Die einzelnen Ortsteile werden ihren Charakter zu wahren wissen und der Gesamtgemeinderat wird der kommunalpolitischen Verantwortung für alle vier Stadtteile verpflichtet bleiben. Das ist unsere Auffassung und dafür steht die Fraktion der ULi.                                                        

 

Donnerstag 04.August 2016

Richtfest beim Bader Versandzentrum im Industriepark Östringen 4. August 2016

Seit Mai 2015 fahren im Industriepark die Bagger, seit Dezember 2015 entstanden bis heute 6000 Betonsäulen, die nun in Verbindung mit 2700 Betonfertigteilen dem entstehenden hochmodernen Versandzentrum der Firma Bader Moden nach und nach seine endgültige Form und Größe verleihen. Zum Richtfest geladen waren neben Landrat Dr. Schnaudigel und der Verwaltung des Industrieparks Mitglieder der Stadtverwaltung und des Gemeinderats sowie am Bau beteiligte Planer und Mitarbeiter der ausführenden Gewerke. Auch die den Rohbau ausführende Belegschaft der Firma Züblin, welche die Projektleitung innehat, war zahlreich vertreten. Neben den Vertretern aus Wirtschaft und Kommunalpolitik unterstrich die Anwesenheit der gesamten Unternehmerfamilie Bader die Bedeutung des Akts auf der persönlich-privaten Ebene des Erfolgsunternehmers Klaus Bader.

Aus schwindelnden Höhen sprachen die Zimmerleute den Richtspruch und luden anschließend die Gäste zum Buffet, welches im künftigen 31 m hohen Hochregallager angerichtet war. In ihrer Ansprache betonten sowohl der Projektleiter der Firma Züblin als auch Herr Bader selbst die Komplexität der anstehenden Arbeiten und lobten die Hand in Hand arbeitenden Unternehmer der verschiedenen Gewerke. Etwa 350 Arbeitsplätze bietet das zukünftige Versandzentrum, davon entstehen neu 50 Plätze in einem vor Ort angesiedelten Callcenter. Die Kosten für das hierfür notwendige Büro belaufen sich laut Herrn Bader allein auf 9 Millionen. 1/10 der gesamten Baukosten verschlingt der Brandschutz mit ca. 10 Millionen €. Auf Schautafeln konnten die Gäste sich das zukünftige Innenleben der Gebäude ansehen. 22000 Kubikmeter Beton werden insgesamt verarbeitet, wodurch 837100 Kubikmeter umbauter Raum für 733000 Lagerplätze für die zu lagernden Modeartikel entstehen. An 42 Laderampen sollen zukünftig durchschnittlich 40600 Sendungen täglich in LKWs verladen und deutschlandweit verteilt werden.

Mit der Ansiedlung des Unternehmens Bader und des Getränkelogistikers Winkels im Industriepark ist Östringen ein großer Schritt nach vorne gelungen. Wir von der ULi begrüßen diese Initiative und hoffen für unsere Gemeinde auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit aller Beteiligten. (Brigitte Baumgartner)

 

 

22.-24. April 2016

Gemeinderat weilt am Bodensee

Nach 18 Jahren ohne mehrtägige Exkursionen war es höchste Zeit, bei einem gemeinsamen Ausflug kommunalpolitisch interessante Einrichtungen zu besichtigen und sich dabei untereinander besser kennenzulernen. Sowohl Bürgermeister Geider als auch seine Amtsleiter vervollständigten zu diesem Zweck das bei der Kommunalwahl im Mai 2014 neu zusammengesetzte Gremium.

Unsere Fahrt führte uns an den Bodensee, nach Überlingen, wo wir ein Hotel mit angenehmer Atmosphäre und Blick auf den See bezogen. Von dort aus besichtigten wir die Zeppelinwerft in Friedrichshafen, in der seit 1997 mithilfe modernster Ingenieurskunst 75m lange Zeppeline mit ca. 14 Sitzplätzen gebaut werden. Diese werden heutzutage als fliegende Labore für geophysikalische Projekte, in der Klima- und Atmosphärenforschung, zur Luftraumüberwachung oder zu Werbezwecken eingesetzt. Von Überlingen aus legten wir ab für eine Überfahrt zur Insel Mainau, wo uns Palmengarten, Schmetterlingshaus und blühende Tulpenfelder erwarteten. Beim Spaziergang über die kleine Insel konnten wir auch stattliche Mammutbäume und bis zu 150 Jahre alte monumentale Zedern entdecken.

Bei der Wasseraufbereitungsanlage Sipplinger Berg bekamen wir eine sehr aufschlussreiche Führung zur Wassergewinnung am Bodensee. Von hier aus wird ein großer Teil Baden-Württembergs mit frischem Trinkwasser versorgt. Eine Mitarbeiterin des Hauses erklärte uns äußerst informativ das komplexe System der Bodensee-Wasserversorgung. Seit 60 Jahren ist es annähernd das selbe leistungsstarke und hochsicherheitsüberwachte Leitungssystem, das das Bodenseewasser bis nach Mosbach und Bad Mergentheim pumpt. Durch Sinsheim hindurch mit einem Ausleger nach Kraichtal fließt dieses weiche Wasser (Härtegrad 8) jedoch an Östringen vorbei. Unser Bürgermeister wies darauf hin, dass unser eigenes Wasser komplett über den Zweckverband Hohberg aus Brunnen kommt, die bei Kronau das Grundwasser ziehen und aufbereiten. Unser Wasser hat auch einen völlig anderen Härtegrad (ca. 20), der zwar für Waschmaschinen, Kaffeeautomaten, etc. nicht sehr günstig ist, uns Menschen andererseits die für unseren Körper notwendigen Mineralien und Spurenelemente sozusagen frei Haus liefert. Ähnlich verfahren sehr viele Gemeinden in Baden-Württemberg.

Geprägt durch Beruf, Hobbies, Interessen und weitere ehrenamtliche Tätigkeiten war die Unterschiedlichkeit der einzelnen Mitreisenden gesprächsanregend. Bei gemeinsamen Mittag- und Abendessen und zwischen den offiziellen Programmpunkten gab es so auch immer interessante Diskussionen und Raum für kommunalpolitischen Diskurs.

Die Wetterkapriolen im April machten dem Monat alle Ehre. Nachdem wir am Freitag bei wärmendem Sonnenschein das Mittagessen im Freien genießen konnten und abends auf der Seeterrasse in Friedrichshafen das ‚schwäbische Mittelmeer‘ uns an laue Sommernächte im Süden erinnerte, hielt das schöne Wetter am Samstag lediglich bis zum frühen Nachmittag an. So konnten wir die Insel Mainau noch trockenen Fußes erkunden. Dann jedoch wurde es deutlich ungemütlicher und es war nicht verwunderlich, dass wir am Sonntagvormittag auf dem Rückweg den Baumwipfelpfad bei Bad Wildbad im Schwarzwald unter dichten Schneeschauern und eisigen Temperaturen erkundeten.

Wir von der ULi-Fraktion waren alle dabei. Dies zeigt, dass wir uns verstehen und gerne für die Gemeinde aktiv sind. Wir durften ein in jeder Hinsicht interessantes Wochenende miteinander verbringen und sind gespannt, wie sich die gewonnenen Erkenntnisse und Erlebnisse in der Arbeit für die Stadt und ihre Bewohner einbringen lassen. (B. Baumgartner)

Sonntag, 27.07.2014 - Unsere Homepage wurde mit einem neuen Design ausgestattet. Wir möchten uns an dieser Stelle recht herzlich bei MF Multimedia, insbesondere bei Martin Fellhauer für die Programmierung und Umstrukturierung bedanken.

 

Sonntag, 25. Mai 2014 - Vielen Dank für Ihr Vertrauen bei der Kommunalwahl 2014

Donnerstag, 15. Mai 2014 - Unsere aktuellen Flyer finden Sie hier

Dienstag, 22. April 2014 - Unsere Kandidatenliste ist online! (Sie können die Gesamtliste, die Liste der Stadträte oder die Liste der Ortschaftsräte ab sofort einsehen)

Montag, 31. März 2014 - Am 25. Mai sind Kommunalwahlen! Unsere Bewerberliste steht. Unterstützen Sie uns mit Ihrer Stimme!

Dienstag, 18. Februar 2014 - Die Haushaltsrede 2014 der Unabhängigen Liste ist unter der Rubrik “Berichte & Dokumente” abrufbar.

Montag, 23. Dezember 2013
- Weihnachten und Silvester stehen vor der Tür. Ein Jahr ist vergangen und das neue Jahr erwartet uns. Mit allen Gewissheiten, aber auch Ungewissheiten, was die kommenden 365 Tage in 2014 mit sich bringen werden. >> weiterlesen